Aktiv sein bedeutet: Verantwortung übernehmen. In unserer Zeit ist es besonders wichtig seine Stimme deutlich in die Waagschale zu legen - für ein lebenswertes Leben - miteinander und mit unserer Umwelt.
Hier bieten wir Ihnen Möglichkeiten dieses in die Tat umzusetzen. Oft ganz direkt - z.B. durch die Teilnahme an Internetabstimmungen / -umfragen. Auch durch Unterzeichnen von Petitionen.
Aber auch durch Ihre Hilfe bei kleinen Handreichungen, wie z.B. dem Übernehmen von Verteilungen wichtiger Informationsmaterialien. Blättern Sie doch mal durch. Vielleicht ist etwas dabei, wofür auch Ihr Herz schlägt!
ELIANT
Demo 23.10.08
AKTION ELIANT
Die AKTION ELIANT –Europäische Allianz von Initiativen Angewandter Anthroposophie– tritt in Europa dafür ein, dass rechtliche Rahmenbedingungen geschaffen werden, die die Vielfalt der Ansätze zu individueller Lebensweise mit ihren Einrichtungen und Entwicklungen ermöglichen und unterstützen. Den Handlungsbedarf will ELIANT an den Beispielen betroffener anthroposophischer Kulturinitiativen in den Bereichen Pädagogik, Ernährung, Landwirtschaft, Heilpädagogik und Sozialtherapie, der anthroposophischen Medizin und Therapien deutlich machen. Sie fordert eine Politik und einen europäischen Rechtsrahmen, der Menschen nicht nur die Wahlfreiheit, sondern auch die Wahlmöglichkeit gibt, bei Entscheidungen, die Lebensqualität und kulturelle Vielfalt betreffen.
ELIANT baut gegenwärtig seine Plattform als Nichtregierungsorganisation auf und freut sich über jede Synergie mit anderen Organisationen und Institutionen verwandter Zielsetzung. Jede unterstützende Unterschrift ist für die Aktion ein Gewinn und ist Ausdruck gestärkten bürgerrechtlichen Engagements.
ELIANT unterstützt und fördert alle Bemühungen, in der vertraglichen Grundlage der Europäischen Union eine direkte Beteilung der europäischen Bürger zu ermöglichen.
Die in dem Verfassungsentwurf und im Vertrag von Lissabon vorgesehene „Bürgerinitiative“ sollte so schnell wie möglich verwirklicht werden. Das kann auch unabhängig von der Ratifizierung des Lissabonvertrages geschehen. Die Europäische Union kann heute nicht mehr über die Köpfe ihrer Bürger hinweg gestaltet werden.
Aufruf zur Demonstration gegen Patente auf Tiere, Pflanzen und Saatgut
Demonstrationszug am 23.10.2008:
10 Uhr Isartor, München
13 Uhr am Europäischen Patentamt, München, Erhardtstr 27.
"Eine Kuh ist keine Tomate und ein Schwein ist keine Erfindung"
- Stoppt Patente auf Leben!
Am 23. Oktober rufen die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), der Bund Deutscher Milchviehalter (BDM), Greenpeace, Kein Patent auf Leben! und Misereor zu einer gemeinsamen Demonstration in München vordem Europäischen Patentamt in München auf. Hintergrund ist die Ausweitung der Patentierung auf normale Pflanzen und Tiere. Nach Patenten auf Krebsmaus und Gen-Mais sollen jetzt auch ganz normale Kühe und Schweine, Weizen, Reis und Gemüse patentiert werden.
Bereits erteilt wurden Patente auf Brokkoli, Tomaten, Verfahren zur Zucht von Schweinen und Milchkühen. Der jeweilige technische Beitrag ist minimal: Einmal wird der Wassergehalt von Tomaten gemessen, ein anderes mal eine natürliche Erbanlage untersucht. Daraus werden dann Ansprüche abgeleitet, die vom Saatgut bis zum Lebensmittel reichen, von der Milchkuh bis zur Schweineherde. Das Patentrecht wird von den Konzernen dazu missbraucht, um die Kontrolle über die Landwirtschaft, Tierzucht und Lebensmittelherstellung bis hin zur Erzeugung von Energie aus Biomasse zu übernehmen. Höhere Preise für Verbraucher, neue Abhängigkeiten für Landwirte können ebenso eine Folge dieser Patente sein wie zunehmender Hunger in den Ländern des Südens, wo die Preise für Lebensmittel und Saatgut schon in den letzten Jahren stark angestiegen sind.
Am 23. Oktober wird gegen diese neuen dramatischen Entwicklung öffentlich demonstriert - mit Treckern und Kühen und allem anderen, was nicht patentiert werden darf - bringen Sie sich selbst, ihren Hund, ihren Gemüsekorb mit und geben Sie ein klares Signal an Politik und Patentamt:
- Stoppt Patente auf Leben!
- Keine Patente auf Lebewesen und ihre Gene!
- bestehende Verbote auf nationaler Ebene verstärken!
- Neuverhandlung der Patentgesetze in der EU und der WTO!



